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< Seeforelle oder Rheinstufen
20.01.16 10:31 Alter: 9 yrs

Robuste Wasser-versorgung nötig


Heute befinden sich mehrere Grundwasserbrunnen im Rheinvorland. Aus diesen Brunnen wird Trinkwasser gefördert. Das Problem ist, dass mehrere Brunnen zu nahe am Rhein liegen und deshalb die gesetzlichen Anforderungen nicht einhalten: nachdem das Rheinwasser versickert, müsste es 10 Tage (Schweiz) bzw. 60 Tage (Österreich) durch den kiesigen Untergrund strömen, bevor es bei der Brunnenfassung als Trinkwasser genutzt werden darf. Diese Zeiten sind einzuhalten, damit Keime und Viren ausreichend reduziert werden. Bei den meisten Brunnen im Rheinvorland sind diese Zeiten unterschritten. Zudem bliebe aufgrund der Rheinnähe der Brunnen im Falle eines Unfalles mit wassergefährdenden Flüssigkeiten kaum ausreichend Zeit zum Schliessen der Brunnen. Deshalb braucht es einen Plan B für die Trinkwasserversorgung. Ersatzwasserstandorte ausserhalb der Rheindämme und grenzüberschreitende Wasserverbünde sind mögliche und machbare Lösungen.